Spektakulärer Sieg in Jerez de la Frontera!

Außergewöhnlicher Doppelsieg, beim Großen Preis von Spanien in Jerez, für das Ducati Lenovo Team mit Miller auf Platz 1 und Pecco Bagnaia direkt dahinter. Pecco Bagnaia führt nach diesem Wochenende die Gesamtwertung mit zwei Punkten Vorsprung an.

Das ist der zweite MotoGP Sieg für den Australier, den er sich nach einem großartigen Rennen sichern konnte. Nach einem Start von P3, konnte Miller sich schnell die Führung erkämpfen, wurde aber in Runde Vier von Quartararo überholt. Der Australier ließ sich nicht abschütteln und konnte sich 10 Runden vor Schluss wieder die Führung sichern, als Fabios Performance zurückging. Miller beendete das Rennen auf Platz 1 und holte damit den zweiten Ducati Sieg in Jerez nach Capirossis Sieg in 2006. Mit 25 zusätzlichen Punkten liegt der Australier damit auf Platz 6 in der Gesamtwertung. 

Auch Pecco Bagnaia hatte eine großartiges Rennen nach einem Start von P4. Am Anfang fiel er noch hinter Aleix Espargaro und Franco Morbidelli, jedoch konnte er die beiden durch seine konstante Pace schnell wieder einholen. In Runde 18 gelang es ihm schlussendlich auch Quartararo zu überholen und sich den zweiten Platz, weniger als 2 Sekunden hinter Miller, zu sichern.

Dank diesem Ergebnis führt Pecco nun, mit zwei Punkten Vorsprung auf Quartararo die Gesamtwertung an.

Jack Miller (#43 Ducati Lenovo Team) - Erster

“Die letzten zwei Wochen waren schwierig für mich: Ich konnte mir selbst nicht auf dem Bike vertrauen. Heute, als ich gesehen habe, dass Fabio Probleme hatte, dachte ich, ich könnte mir die Führung holen, wobei ich mir nicht sicher war wie lange ich sie behalten würde. Am Ende habe ich es geschafft und konnte meinen ersten Sieg auf einer Ducati holen. Ich kann Ducati gar nicht genug dafür danken mir das zu ermöglichen. Danke an Gigi, Paolo, Davide, Claudio und das ganze Team, die immer an mich geglaubt haben.”

Francesco Bagnaia (#63 Ducati Lenovo Team) - Zweiter

“Heute habe ich mich auf der Desmosedici GP richtig wohlgefühlt, dank der tollen Arbeit meines Teams in den letzten Tagen. Nach den ersten vier Runden dachte ich, ich könnte schneller fahren, wollte es aber nicht übertreiben. Ich konnte die anderen einholen, weil meine Pace trotzdem sehr stark war. Am Ende hätte ich beinahe Jack eingeholt, aber ich wollte es lieber sicher spielen und den zweiten Platz verteidigen. Das heutige Ergebnis war großartig und ich hoffe wir können das auch die nächsten Wochen lang aufrechterhalten. Die nächsten Strecken liegen unserem Bike noch mehr, darum bin ich zuversichtlich.